18.05.2015  | Züblin Holzingenieurbau

Österreich setzt bei EXPO-Pavillon auf Holzbau von MERK Timber

Der österreichische Pavillon auf der EXPO 2015 erweist sich als Publikumsmagnet. Allein am ersten Wochenende nach der Eröffnung haben ihn rd. 57.000 Menschen besucht und die Waldlandschaft in seinem Inneren erkundet.

Stuttgart, 18.5.2015 Der österreichische Pavillon auf der EXPO 2015 erweist sich als Publikumsmagnet. Allein am ersten Wochenende nach der Eröffnung haben ihn rd. 57.000 Menschen besucht und die Waldlandschaft in seinem Inneren erkundet. Der Züblin Holzingenieurbau, Stuttgart, war über seine Tochtergesellschaft MERK Timber GmbH, Aichach, maßgeblich am Bau des Pavillons beteiligt: Von ihr stammt die gesamte tragende Holzkonstruktion. Das Unternehmen hat die Bauteile gefertigt, geliefert und vor Ort montiert.

Um den Raum für den Auftritt zum EXPO-Thema „Feeding the Planet, Energy for Life“ zu schaffen, wurden insgesamt 267 m³ Leno-Brettsperrholz (BSP) und 114 m³ Brettschichtholz (BSH) verbaut. Die Erfahrungen von MERK Timber in der Herstellung von Holz-Bauteilen und der Realisierung von Gebäuden in Holzbauweise zahlten sich aus: Das Konzept sah vor, Gebäude und Umwelt unter dem Motto „breathe.austria“ zu einem Ausstellungsbeitrag zu verbinden, der die Luft als Nahrungsmittel Nr. 1 und eine der wichtigsten Ressourcen in das Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit stellt.

Bevor „breathe.austria“ jedoch dem Publikum auf der Weltausstellung präsentiert werden konnte, mussten die Holzbauspezialistinnen und -spezialisten einige Herausforderungen meistern: Die Vorlaufzeiten waren kurz – bereits vier Wochen nach Vertragsschluss begann die Montage. Zudem waren die Platzverhältnisse schwierig, da viele Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle vertreten waren, und die Arbeiten fanden mitten im Winter statt. Von den Widrigkeiten unbeeindruckt, hat das Holzbauteam ein Gebäude geschaffen, in dem sich die Pläne der Architekten von team.breathe.austria für den österreichischen Expo-Auftritt wie gewünscht verwirklichen ließen.