Newsletter vom 23.11.2017

Neuer Wohnraum dank intelligenter Nachverdichtung

Dass die Wohnsituation in deutschen Städten angespannt ist und dringend neuer Wohnraum gefordert wird, zeigt auch unser Bauprojekt in Speyer West. Hier wurde durch eine Nachverdichtung noch vorhandener Platz in innerstädtischer Lage genutzt, um weiteren Wohnraum für 36 Wohneinheiten mit über 2 300 m2 zu schaffen. In einem Wohngebiet in Speyer West wurde eine Lücke für 3 Gebäude mit 4 bis 5 Geschossen bebaut, das Auftragsvolumen lag bei rund 5 Mio. EUR. Die Anforderungen waren hoch gesteckt: Der Bau des Objektes sollte innerhalb kürzester Zeit, mit wenig Lärm, geringer Belastung für die Nachbarschaft und äußerster Wirtschaftlichkeit entstehen – keine leichte Aufgabe auf den ersten Blick. Aber eine klare Entscheidung für den Holzbau, der diese hohen Anforderungen optimal erfüllt. Das Ergebnis kann sich nach nur 11 Monaten Bauzeit mehr als nur sehen lassen. Der Auftraggeber, die GEWO Speyer, zieht Bilanz und ist sowohl von der technisch-wirtschaftlich herausragenden Umsetzung des Projektes wie auch von der Zusammenarbeit mit ZÜBLIN als engagierten und zuverlässigen Partner absolut überzeugt. Insbesondere die über den ganzen Projektverlauf vertrauensvolle und äußert partnerschaftliche Zusammenarbeit im Partnering-Modell „ZÜBLIN teamconcept“ zwischen GEWO Speyer und ZÜBLIN Timber war die Grundlage für die erfolgreiche Realisierung.

Weitere Referenzen zum Thema Aufstockungen und Nachverdichtungen

Spiel, Satz und Sieg in Biel

Wenn es um komplexe Dachtragkonstruktionen und große Spannweiten geht, wie es für gewöhnlich beim Thema Hallenbau gefordert wird, bietet ZÜBLIN Timber beste Kompetenz und Erfahrung, um komplexe Bauanforderungen wirtschaftlich und effizient umzusetzen. Dabei setzt ZÜBLIN Timber auf einen umfassenden Rundum-Service, von der Konzeptentwicklung für wirtschaftliche Lösungen bis hin zur kompletten Tragwerksplanung. Dabei werden auch bestehende Planungen wirtschaftlich und technisch hinsichtlich ihrer Ausführbarkeit nochmals intensiv geprüft und optimiert. Somit wird eine ökonomische Realisierung gesichert.

Die Renggli AG realisiert zusammen mit ZÜBLIN Timber und ihren Handelspartnern im Auftrag des Generalunternehmers RealSport Group SA die neue Event- und Tennishalle von Swiss Tennis in Biel mit 2 500 m2 Fläche.

Bemerkenswert ist bei diesem Projekt, dass das Tragwerk in einer äußerst wirtschaftlichen Bauweise ohne eingespannte Stützen realisiert werden konnte. Die kompletten Stabilisierungslasten wurden über die Dachscheibe in Längswand und Giebel geleitet. Dies zeigt nicht nur die Kompetenz für große BS-Holz-Sonderbauteile, sondern auch die große Erfahrung bei der konstruktiven Bearbeitung. Der Schweizer Tennisnachwuchs wird die Halle als Trainingsort nutzen und auch die Weltspitze des Tennis wird hier in Kürze spannende Spiele austragen – von WTA-Turnieren (Women's Tennis Association) über den Davis Cup bis zum Fed Cup. Dabei war der Transport der 48,80 Meter langen Fachwerkträger mit 40 Tonnen Gewicht vom Werk Gaildorf nach Hall (CH) sicher ein ebenso spektakuläres Ereignis wie die in Zukunft hier stattfindenden Turniere.

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ZÜBLIN Timber setzt einen drauf!

Die Berlin Metropolitan School als älteste internationale Schule im Zentrum Berlins, mit knapp 1 000 Schülern aus 55 Nationen erfuhr bis vor kurzem eine umfangreiche bauliche Veränderung. Aufgrund des zusätzlichen Raumbedarfs musste für die Schule eine schnelle und effiziente Lösung gefunden werden. Der aus dem Jahre 1986 stammende Bestandsbau im Herzen Berlins wurde im Auftrag des Architekturbüros Sauerbruch Hutton mit einer Aufstockung über zwei Etagen ergänzt und schafft somit weitere Räumlichkeiten von über 1 800 m².

Dabei zeichnet sich ZÜBLIN Timber für die Werkstattplanung, Herstellung und Lieferung der Bauelemente verantwortlich. Die Aufstockung teilt sich in drei Bauabschnitte: Büro- und Verwaltung, Bibliothek und Klassenräume sowie ein Veranstaltungsraum. Verbaut wurden gesamt 280 m3 Leno- sowie 300 m3 Kerto-Elemente aus der eigenen Fertigung. Die Bauelemente sind so konzipiert, dass die tragende Struktur gleichzeitig die fertige Oberfläche im Innenbereich darstellt. Diese Art des Bauens im Sinne von „Rohbau ist gleich Ausbau“ erfordert ein höchstes Maß an Qualität und Präzision sowohl in der Planung als auch in der Fertigung und Montage.

Diese großen Aufwendungen werden belohnt, insbesondere die durch die perfekten Holzoberflächen geschaffene ausgezeichnete Raumästhetik. Eine Besonderheit bei der Verbauung stellte im 3. Bauabschnitt der Universalkeilzinkenstoß aus Kerto dar, mit dem eine biegesteife Eckverbindung zwischen den schlanken Stützen für Fassade und den Dachträgern geschaffen werden konnte. Der Holzbau wurde nun abgeschlossen, während die Fertigstellung des restlichen Gebäudes bis Ende 2017 erfolgen wird.

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